In funn’o mare Lyrics De

In funn’o mare

 

M’assicuti e ‘un m’assicuti cchiù

Stai facennu tutti cosi tu

In menz’a via mi fermu un attimu

E chianciu ‘u mare ma ‘sti lacrimi ‘i cu su’?

 

M’assicuti, m’assicutate in due

A tia ti viu; l’avutru, chi sugnu ju?

In menz’a via m’ammucciu un attimu

E chianciu ‘u mare

Ma ‘sti lacrimi ‘un s’asciucanu mai

 

E m’insonnu di vulari

In menzu ai stiddi

I stiddi russi in funn’o mare

E m’insonnu di natari

‘Un fussi bellu

Rispirari in funn’o mare?

 

M’assicuti e ju assicutu a tia

N’o disertu r’a me’ lagnusìa

S’allaga ‘a via e t’allaghi puru tu

Ma ‘u chianciu ju ‘stu mare

‘Sti lacrimi su’ i mia

E chianciu p’anniari

Ca ‘sti lacrimi ‘un asciucanu mai

Annìu e m’addurmisciu ju

Scinnu a funnu

Scinnu a chiummu in funn’o mare

E cu’ l’occhi vuoti, chini ‘i sale

Viu ‘u cielu

Mi pare un mare in cap’o mare

 

Annìu e ‘un mi svegliare mai

Si mi curcu

A panz’all’aria in funn’o mare

E tutti l’armi fannu un carnevale

E mi invitanu a cantare

 

Vogghiu mo riri accussì…

In funn’o mare

 

Du verfolgst mich, Du verfolgst mich nicht mehr

Du machst alles selbst

Mitten auf der Strasse bleib ich kurz stehen

Ich weine das Meer, aber diese Tränen, wessen sind sie?

 

Du verfolgst mich, ihr verfolgt mich zu zweit

Dich seh ich; Aber der andere, bin das ich?

Mitten auf der Strasse verstecke ich mich kurz

Und weine das Meer

Aber trocknen diese Tränen nie?

 

Ich träume ich fliege

Zwischen den Sternen

Und den roten Sternen auf dem Meeresgrund

Ich träume ich schwimme

Wäre das nicht schön

Unter Wasser zu atmen?

 

Du folgst mir und ich folge dir

In der Wüste meiner Faulheit

Die Strasse ist überschwemmt und du auch

Aber ich bin es der dieses Meer weint

Diese Tränen sind meine

Und ich weine um zu ertrinken

Weil diese Tränen niemals trocknen

 

Ich ertrinke und schlafe ein

Ich sinke

Ich sinke wie Blei auf den Meeresgrund

Und mit meinen leeren Augen, voll mit Salz

Sehe ich den Himmel

Der wie ein Meer über dem Meer scheint

 

Ich ertrinke und wecke mich nie auf

Wenn ich mich hinlege

Auf dem Rücken liegend, auf dem Meeresgrund

Und all die Seelen sind im Karneval

Und laden mich zum Singen ein

 

So möcht’ ich sterben…[1]

[1] Die sizilianische Sprache beinhaltet ständig Bezüge zum Tod. Redewendungen wie “C’è di moriri” („…zum Sterben“) etc. sind in ihrer tatsächlichen Bedeutung weniger dunkel, sondern häufig ironisch und sogar positiv (vergleichbar mit „sich totlachen“), im Gegensatz zu dem wie sie in Übersetzungen wirken können, auch bezogen auf die Häufigkeit mit der diese Redewendungen und Sprichwörter im täglichen Gebrauch angewandt werden.